Wie erfolgt die Bewertung der Teilnehmer, wie wird gewertet?
Freitag, 17. Februar 2012 um 16:00
Im Gegensatz zu anderen Drift-Serien entscheidet die Jury bei der Drift-Challenge-Austria nicht über Sieg und Niederlage! ...

Wie üblich bewertet auch bei der DCA eine Fachjury die Drifts mit Punkten. Neu ist jedoch, daß die Jury-Mitglieder nur noch die Fahrtechnik des Teilnehmers bewerten (=ausreichender Driftwinkel, gekonnter Fahrstil, etc.) aber nicht die Geschwindigkeit! Das macht es für die Jury einfacher sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
 
Man muß sich das ungefähr so vorstellen: Jedes Jury-Mitglied hat für seine Sektion eine Art Checkliste im Kopf. Wurde der Drift gut eingeleitet, dann gibt es dafür einen Punkt. Wurde er die ganze Kurve durch schön gehalten und der Winkel war groß genug, dann gibt es auch dafür einen Punkt. Und wenn das Umsetzen in die nächste Kurve auch tadellos war, dann auch dafür ... usw. Dadurch weiß jeder Fahrer automatisch, wenn er einen Fehler gemacht hat, dann bekommt er den Punkt an dieser Stelle nicht.
 
Zusätzlich werden aus der gestoppten Rundenzeit auch noch Speed-Punkte errechnet. Damit aus der Drift-Challenge nicht ein  Rundstreckenrennen wird, werden die Speed-Punkte in einer Formel aus den Jury-Punkten und der erreichten Platzierung errechnet. D.h. nur wer schön UND schnell driftet bekommt auch die maximalen Speed-Punkte. Wer nur auf die schnellste Rundenzeit fährt und dabei auf´s Driften vergißt, hat also schlechte Karten!
 
Es gilt das Best-of-3-System, d.h. der beste der drei Wertungsläufe wird für die Endwertung herangezogen. Erst bei einem Punktegleichstand werden die Ergebnisse des zweiten bzw. in den seltendsten Fällen auch das des dritten Laufs herangezogen.
 
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